Mit Sicherheit immer eine Idee voraus! Dieses Motto ist für J. Pröpster GmbH, Blitzschutztechnik und Metallbau, seit über 40 Jahren Leitmotiv der unternehmerischen Aktivitäten bei der Entwicklung und Herstellung von Blitzschutzbauteilen. Die revolutionären Ideen, mit zahlreichen Erfindungen und Patenten, haben die Blitzschutzbranche entscheidend geprägt. Um weiterhin diesem Motto treu zu sein, ist auch ein hoher Standard bei den Ausbildungsberufen im Hause Pröpster die Vorgabe. Hier werden die jungen Leute in einem Umfeld, das besonders von Teamarbeit, Leistungsbereitschaft geprägt ist ausgebildet, umso in die Übernahme von Verantwortung, kontinuierlich hineinzuwachsen. Egal ob handwerklich, technisch oder kaufmännisch, bei der Fa. Pröpster findet jeder seinen Traumberuf. Bei der Abschlussfeier der staatlichen Berufsschule kam diese Vorgabe nun wieder einmal deutlich zum Tragen, denn Sebastian Bschor, wurde für seine herausragenden Leistungen im Ausbildungsberuf, Werkzeugbau, ein Staatspreis sowie eine Ehrung des Landkreises Neumarkt in Form eines Buches, das von Landrat Willibald Gailler überreicht wurde, zuteil. Begleitet wurde der erfolgreiche Azubi von Firmengründer und Seniorchef Johann Pröpster, sowie vom Leiter der Abteilung Werkzeugbau, Bernhard Reichert, der den Lehrling über drei Jahre begleitet und ausgebildet hat. Der Seniorchef und der Ausbildungsleiter beglückwünschten den erfolgreichen Absolventen, der nun als Geselle im Team Pröpster mitarbeiten wird. Natürlich gab es auch ein Geschenk für den erfolgreichen Absolventen.
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NEUMARKT. In einem stimmungsvollen Rahmen wurden die Schülerinnen und Schüler des staatlichen Berufsschulzentrums Neumarkt in ihr Berufsleben entlassen. Den Auftakt der Schulfeier bildete ein ökumenischer Gottesdienst, der von Pfarrer Markus Fiedler, kath., und Andreas Grell, ev., gestaltet wurde. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Lehrerband unter der Leitung von Studiendirektor Johann Rupp. Die beiden Geistlichen gingen in ihren verbindenden Worten auf die Bedeutung des Begriffs „Aufbruch“ ein: „Die Grundlagen sind geschaffen und nun liegt es an euch das Erlernte mit in die berufliche Zukunft zu nehmen und dass bitte mit Respekt, aber ohne Angst, war von den Geistlichen zu hören. Vor der Vergabe der Zeugnisse und der zahlreichen Staatspreise, zeigte Oberstudiendirektor Albert Hierl noch einmal die Wichtigkeit der Lehr- und Berufsschulzeit auf und machte dies an einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe fest, der mit den Worten: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun“. Im Weiteren gab er zu bedenken, dass Wissen und Handeln untrennbar miteinander verbunden sind und einen Lernprozess einleiten der, im Idealfall, ein Leben lang anhält. Darüber hinaus sei eine gute „Work Life Balance“ ein wesentlicher Bestandteil eines erfüllten Lebens, führte Hierl weiter aus. Anschließende machte er, anhand der Abschlussstatistik deutlich, dass der an diesem Tag verabschiedete Jahrgang, ein sehr erfolgreicher war. Von insgesamt 209 Schülerinnen und Schülern, in den unterschiedlichsten Berufsbereichen, hätten 78 Prozent der Absolventen die Schule erfolgreich abgeschlossen, davon erhalten, laut dem Schulleiter 44 Prozent, den mittleren Schulabschluss, zuerkannt. Albert Hierl machte auch deutlich, dass man gerade eine Zeitenwende erlebe und appellierte an die jungen Berufsanfänger sich nicht unterkriegen zu lassen und gerade Wissen und schulische Bildung seien der Schlüssel hier die Welt in Ordnung zu halten. Auch Landrat Willibald Gailler, machte deutlich, dass es heute allzu oft heiße „Wissen ist Macht, aber nichts Wissen macht auch nichts“. Diesem Slogan sind sie mit Fleiß und Zielstrebigkeit entgegengetreten und haben bewiesen, dass man auf sie zählen kann. Es muss vieles besser werden und man muss genau hinsehen was für die Gesellschaft gut ist. Ob es die 4 – Tage Woche ist, muss sich erst noch herausstellen und muss genau beobachtet werden. Mit allen guten Wünschen für das Berufsleben, schloss er sein Grußwort. Insgesamt 32 der Berufsabschluss Schüler, ab der Note 1,5, erhielten einen Staatspreis. Die Staatspreisträger stellten sich anschließend zum Erinnerungsfoto auf die Stadiontreppe im ASV – Sportzentrum.
(Text: Hans Peter Gleisenberg)