Hoher Besuch bei J.Pröpster

Hoher Besuch weilte am Mittwoch, 13. April, im Betrieb Blitzschutz – und Metallwarenfabrik Pröpster, denn der Bayerische Finanz – und Heimatminister, Albert Füracker, war zu Gast. Seniorchef Johann Pröpster, der seinen aus privaten Gründen verhinderten Sohn und Geschäftsführer vertrat, hieß den Minister willkommen und gab seiner Freude Ausdruck, dass er sich auch in schwierigen Zeiten um das Wohl und Wehe seiner Firmen im Heimatbereich kümmere.
Füracker gab zu bedenken, dass es für ihn von großer Wichtigkeit sei, sich selbst ein Bild über die wirtschaftlichen Gegebenheiten zu machen.

Bei einem Rundgang durch die Hallen auf dem Betriebsgelände von Werk 3 in Deining informierte der Firmengründer umfassend über die betrieblichen Abläufe und der Minister, bekam einen tiefen Einblick in die Betriebsabläufe und konnte sich auch in Gesprächen mit den Mitarbeitern über Fertigung und Produktpalette informieren. Es ist schon erstaunlich, wenn man hier erfährt, dass viele Produkte, die den Blitzschutzmarkt weltweit revolutioniert haben, aus dem Ideenreichtum von Johann Pröpster entstanden und es ist schon eine bemerkenswerte Leistung, wenn man 70 Patente und Produkt- und Gebrauchsmuster auf den Markt gebracht hat,“ zollte Füracker dem Seniorchef großen Respekt.

Der Firmengründer zeigte auf, dass auch sein Sohn, mit Weitblick die Geschicke der Firma voranbringe und zollte ihm großes Lob. Weiter konnte er dem Minister von einer guten Auslastung der Produktion berichten. „Wir haben in Sachen Rohstoffe schon nach Kräften vorgesorgt und sind gut versorgt. Allerdings wäre eine Konsolidierung auf dem Rohstoffmarkt schon von Nöten, die auch für die Planung in den Firmen von großer Wichtigkeit wäre. Dies unterstrich auch der Minister, der hier den Weitblick der Firma Pröpster in Sachen Einkauf würdigte: „Nicht immer ist just in time,“ bei der Lagervorhaltung das Zauberwort, mahnte der Finanzminister. Johann Pröpster pflichtete dem bei und machte deutlich, dass die Prämisse in seinem Hause sei: „Einkaufen, wenn der Preis passt“.

Dies sei auch marktwirtschaftlich ausschlaggebend, denn man könne mit dieser Strategie Wettbewerbsentsprechend günstige Preise anbieten und es sind bei uns Lieferengpässe kein Thema. Dies bedeute aber auch, so der Firmenchef weiter, dass man mit dieser Strategie eine nachhaltige Arbeitsplatzsicherheit für die Mitarbeiter biete. Der Finanzminister gratulierte der Firma Pröpster auch zu den zuletzt erzielten Ehrungen für Wirtschaftlichkeit und Innovation, denn die Neumarkter Metallwarenfabrik habe hier bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres eine Auszeichnung erhalten.

War es 2021 einen Preis für Fortschritt, Entwicklung von Patenten und deren Relevanz durch das F.A.Z. - Institut, einer Tochtergesellschaft der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die Pröpster zum Innovationsführer Deutschlands kürten, war es diesmal das „Top 100 Siegel 2022“, Pröpster und Füracker erörterten anschließend noch die wirtschaftspolitische Lage, die sicher nicht die beste ist, aber, so beide übereinstimmend: „Die Flinte wird nicht ins Korn geworfen und Krisen sind auch dazu da, sie zu überwinden.“
(Foto und Text: Hans Peter Gleisenberg)